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Oxymel selber machen – Kräuter, Honig und Essig traditionell kombinieren

Autorenbild: Astrid Hasselmann
Astrid Hasselmann
26. Sept.
7 Min. Lesezeit
Glasflasche mit Oxymel, halbierten Hagebutten und Kräutern auf einem rustikalen Holztisch neben Honig und frischen Kräutern.

Wenn die Tage langsam kühler werden, verändert sich nicht nur draußen die Pflanzenwelt. Auch in der Kräuterküche beginnt eine andere Zeit.

Im Sommer stehen oft frische Getränke, leichte Kräutergerichte und Blüten im Mittelpunkt. Im September dürfen die Aromen wieder etwas kräftiger werden: Thymian, Salbei, Hagebutten, Minze oder Zitronenmelisse lassen sich jetzt noch gut verwenden.

Eine traditionelle Möglichkeit, Kräuter und Früchte zu verarbeiten, ist Oxymel.

Der Name klingt zunächst ein wenig geheimnisvoll, dabei ist die Grundidee erstaunlich einfach:

Honig + Essig + ausgewählte Kräuter oder Früchte.

Daraus entsteht ein süß-säuerlicher Kräuterauszug, der je nach Zutaten ganz unterschiedlich schmecken kann.


Was ist Oxymel eigentlich?

Der Begriff stammt aus dem Griechischen:

  • oxys = sauer

  • meli = Honig

Oxymel bedeutet also sinngemäß Sauerhonig.

Schon in historischen Kräutertraditionen wurden Honig und Essig miteinander kombiniert und anschließend mit Pflanzen ergänzt.

Heute lässt sich Oxymel vor allem als eine traditionelle Form der Kräuterverarbeitung verstehen.

Je nach Rezept kann es:

  • kräftig würzig

  • fruchtig

  • süß-säuerlich

  • frisch

  • leicht herb

schmecken.

Und genau deshalb eignet es sich so schön zum Experimentieren.


Oxymel ist kein Wundermittel

Gerade online begegnet einem Oxymel manchmal mit ziemlich großen Versprechen.

Da ist dann schnell von:

  • „Immunsystem boosten“

  • „Entgiften“

  • „Entzündungen heilen“

  • „Infekte verhindern“

die Rede.

So würde ich es nicht darstellen.

Honig, Essig und Kräuter bringen selbstverständlich unterschiedliche Inhaltsstoffe und Aromen mit. Daraus lässt sich aber nicht automatisch ableiten, dass ein selbst gemachtes Oxymel Krankheiten verhindert oder behandelt.


Viel schöner finde ich den Blick darauf als:

traditionelle Kräuterzubereitung, aromatischen Küchenbegleiter und Möglichkeit, Pflanzenwissen praktisch anzuwenden.


Warum Oxymel gut in den September passt

Im September treffen zwei Jahreszeiten ein bisschen aufeinander.

Einige Sommerkräuter sind noch aromatisch, gleichzeitig beginnen Hagebutten und andere Herbstfrüchte reif zu werden.

Das eröffnet schöne Kombinationen.

Jetzt eignen sich je nach Standort beispielsweise noch:

  • Thymian

  • Salbei

  • Minze

  • Zitronenmelisse

  • Dost

  • Spitzwegerich

  • Hagebutten


Auch Ingwer kann als gekaufte Ergänzung gut zu herbstlichen Ansätzen passen.

Wie immer gilt:

Nur gesunde, saubere und sicher bestimmte Pflanzen verwenden.


Zutaten für Oxymel mit Honig, Apfelessig, halbierten entkernten Hagebutten, Salbei, Thymian und Minze auf einem Holztisch.

Welche Kräuter eignen sich?

Nicht jedes Kraut muss automatisch in Oxymel landen.

Für den Einstieg sind Pflanzen angenehm, die geschmacklich gut mit Honig und Essig harmonieren.


Thymian

Thymian bringt ein kräftiges, würziges Aroma.

Er passt gut zu:

  • Apfelessig

  • mildem Honig

  • Hagebutte

  • etwas Zitronenschale

Schon kleine Mengen reichen meist aus.


Salbei

Salbei ist deutlich intensiver.

Er kann einem Oxymel eine herbe, kräftige Note geben.

Besonders gut passt er in kleinen Mengen zu:

  • Apfel

  • Thymian

  • Hagebutte

  • mildem Honig

Wer Salbei sehr kräftig findet, sollte lieber sparsam beginnen.


Zitronenmelisse

Wenn die Zitronenmelisse im September noch frisch, gesund und aromatisch ist, eignet sie sich wunderbar für leichtere Ansätze.

Sie bringt:

  • Frische

  • eine feine Zitronennote

  • ein deutlich milderes Aroma als Salbei

Zitronenmelisse passt gut zu Minze oder Hagebutte.


Minze

Minze sorgt für einen klaren, frischen Geschmack.

Ich würde sie im Herbst eher als Ergänzung einsetzen und nicht zur Hauptzutat machen.

Schöne Kombinationen wären:

  • Minze + Hagebutte

  • Minze + Zitronenmelisse

  • Minze + etwas Ingwer

Bei kräftiger Pfefferminze reichen oft schon wenige Blätter.


Spitzwegerich

Auch Spitzwegerich kann im September noch gesammelt werden, wenn die Blätter:

  • gesund

  • kräftig

  • sauber

  • frei von Pilzflecken

sind.

Spitzwegerich schmeckt vergleichsweise mild und lässt sich deshalb gut mit aromatischeren Kräutern kombinieren.

Bei älteren, zähen oder beschädigten Blättern würde ich dagegen lieber verzichten.


Offenes Schraubglas mit halbierten Hagebutten und frischen Kräutern als Vorbereitung für einen Oxymel-Ansatz.

Hagebutten bringen den Herbst ins Glas

Hagebutten passen besonders schön zu Oxymel.

Sie bringen eine:

  • fruchtige

  • leicht säuerliche

  • herbstliche

Note mit.

Verwende nur reife, gesunde Früchte.

Vor der Verarbeitung:

  1. Hagebutten waschen.

  2. Stiel- und Blütenreste entfernen.

  3. Früchte grob zerkleinern.

  4. Beschädigte Exemplare aussortieren.

Bei einem Ansatz, der später gründlich gefiltert wird, können die Früchte grob zerkleinert werden. Besonders sorgfältig sollte anschließend wegen der feinen Härchen filtriert werden.

Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann sie vorher halbieren und Kerne sowie Härchen entfernen.


Welcher Honig eignet sich?

Für Oxymel muss es kein besonders kräftiger Honig sein.

Ein milder Honig hat sogar den Vorteil, dass die Kräuter geschmacklich stärker im Vordergrund bleiben.

Gut geeignet sind zum Beispiel:

  • Blütenhonig

  • Akazienhonig

  • milder Sommerhonig


Kräftige Sorten können ebenfalls spannend sein, verändern aber den Charakter deutlich.

Der Honig sollte möglichst flüssig oder zumindest gut rührbar sein.


Welcher Essig passt?

Für den Einstieg finde ich Apfelessig besonders angenehm.

Er schmeckt fruchtig und harmoniert gut mit:

  • Hagebutten

  • Thymian

  • Salbei

  • Minze

  • Zitronenmelisse


Auch Weißweinessig kann verwendet werden, wenn ein etwas klarerer, weniger fruchtiger Geschmack gewünscht ist.

Wichtig ist, einen handelsüblichen Essig mit bekanntem Säuregehalt zu verwenden.

Selbst gemachter Essig kann geschmacklich schön sein, sein tatsächlicher Säuregehalt ist aber nicht immer bekannt.


Honig-Essig-Mischung wird über halbierte Hagebutten und Kräuter in ein Schraubglas gegossen.

Welches Verhältnis von Honig und Essig?

Es gibt nicht das eine historische Oxymel-Rezept.

Je nach gewünschtem Geschmack werden Honig und Essig unterschiedlich kombiniert.

Für einen einfachen Ansatz kannst du zum Beispiel mit:

2 Teilen Honig + 1 Teil Apfelessig

beginnen.

Wer es säuerlicher mag, nimmt:

1 Teil Honig + 1 Teil Essig.

Ich würde gerade beim ersten Versuch klein anfangen und probieren.

Denn Oxymel soll nicht „richtig“ schmecken.

Es soll dir schmecken.


Einfaches Herbst-Oxymel

Für ein kleines Glas brauchst du zum Beispiel:

  • 200 g Honig

  • 100 ml Apfelessig

  • 1 kleine Handvoll Kräuter oder Früchte

  • ein sauberes Schraubglas

Mögliche Kombination:

  • etwas Thymian

  • einige Hagebutten

  • wenige Blätter Zitronenmelisse

Die Pflanzenmenge muss nicht riesig sein. Gerade kräftige Kräuter dürfen sparsam dosiert werden.


So wird Oxymel angesetzt

  1. Glas gründlich reinigen.

  2. Kräuter oder Früchte kontrollieren und vorbereiten.

  3. Pflanzenteile grob zerkleinern.

  4. In das Glas geben.

  5. Honig und Essig miteinander verrühren.

  6. Über die Pflanzen gießen.

  7. Darauf achten, dass alles möglichst gut bedeckt ist.

  8. Glas verschließen.

  9. Kühl und dunkel ziehen lassen.

Während der Ziehzeit kann das Glas regelmäßig vorsichtig bewegt werden.


Verschlossenes Glas mit Hagebutten-Kräuter-Oxymel während der Ziehzeit auf einem dunklen Holztisch.

Wie lange sollte Oxymel ziehen?

Für viele Kräuteransätze sind etwa zwei bis vier Wochen eine praktische Orientierung.

Dabei lohnt sich zwischendurch eine Geschmacksprobe.

Kräftige Kräuter wie:

  • Salbei

  • Rosmarin

  • Thymian

geben ihr Aroma schneller und intensiver ab als milde Pflanzenteile.

Deshalb:

Lieber probieren als stur auf den Kalender schauen.

Wenn das Aroma angenehm ist, kann der Ansatz abgeseiht werden.


Nach dem Ziehen sorgfältig filtern

Nach der Ziehzeit werden die Pflanzen entfernt.

Dafür eignen sich:

  • feines Küchensieb

  • Mulltuch

  • Filtertuch

  • bei sehr feinen Bestandteilen zusätzlich ein Papierfilter

Bei Hagebutten ist besonders sorgfältiges Filtern wichtig, damit keine feinen Härchen im fertigen Oxymel verbleiben.

Anschließend wird das Oxymel in eine saubere Flasche gefüllt.


Beschriften nicht vergessen

Auf die Flasche gehören mindestens:

  • Name der Mischung

  • Zutaten

  • Herstellungsdatum

Zum Beispiel:

Hagebutten-Thymian-OxymelHagebutte · Thymian · Honig · ApfelessigSeptember 2026

So weißt du später noch, welches Glas dein Lieblingsversuch war.

Denn nach drei Monaten sehen braune Fläschchen erstaunlich wenig gesprächig aus.


Fertiges gefiltertes Oxymel in einer Glasflasche und einem kleinen Trinkglas, dekoriert mit Hagebutten und Kräutern.

Wie lagert man selbst gemachtes Oxymel?

Bei hausgemachten Kräuterauszügen würde ich eher vorsichtig arbeiten.

Das fertige, gefilterte Oxymel:

  • sauber abfüllen

  • gut verschließen

  • kühl lagern

  • am besten im Kühlschrank aufbewahren

  • nur mit sauberem Löffel entnehmen


Kleine Mengen sind sinnvoller als riesige Vorräte.

Verändert sich das Produkt auffällig, sollte es entsorgt werden.

Dazu gehören:

  • Schimmel

  • starke Gärung

  • ungewöhnliche Gasbildung

  • deutlich veränderter Geruch

  • schleimige Konsistenz

Im Zweifel gilt: nicht probieren.


Oxymel verdünnt genießen

Oxymel ist geschmacklich ziemlich konzentriert.

Für ein einfaches Getränk kann eine kleine Menge in Wasser eingerührt werden.

Zum Beispiel:

  • 1–2 Teelöffel Oxymel

  • ein Glas Wasser

  • nach Wunsch etwas Eis oder eine Zitronenscheibe

Im Herbst schmeckt es auch mit lauwarmem Wasser angenehm.

Sehr heißes Wasser würde ich nicht verwenden, wenn der Honiggeschmack erhalten bleiben soll.


Hagebutten-Thymian-Oxymel

Diese Kombination würde ich für September besonders empfehlen.

Du brauchst:

  • Hagebutten

  • wenige Zweige Thymian

  • Honig

  • Apfelessig

Geschmacklich wird der Ansatz:

fruchtig + würzig + süß-säuerlich.

Das passt wunderbar in den Übergang vom Spätsommer zum Herbst.


Apfel-Salbei-Oxymel

Eine zweite schöne Variante ist:

  • Apfel

  • wenige Salbeiblätter

  • Honig

  • Apfelessig

Hier würde ich den Salbei wirklich sparsam verwenden.

Der Apfel sorgt für Fruchtigkeit und macht das kräftige Salbeiaroma etwas weicher.


Minze-Hagebutte

Wenn du einen frischeren Ansatz möchtest:

  • Hagebutten

  • wenige Minzblätter

  • milder Honig

  • Apfelessig

Die Minze sollte nur eine feine Hintergrundnote geben.

Zu viel davon macht aus dem Herbst ziemlich schnell wieder Juli.


Zitronenmelisse mit Hagebutte

Eine besonders milde Variante:

  • Hagebutten

  • Zitronenmelisse

  • Honig

  • Apfelessig

Das ist eine schöne Kombination für alle, die kräftige Kräuter wie Salbei oder Thymian nicht so gern mögen.


Und Ingwer?

Ingwer wächst bei uns natürlich nicht einfach am Feldrand – aber als Küchenzutat lässt er sich wunderbar ergänzen.

Eine kleine Menge frischer Ingwer passt beispielsweise zu:

  • Hagebutte

  • Thymian

  • Apfel

  • Zitrone

Dabei sollte Ingwer ebenfalls sparsam verwendet werden, damit die heimischen Zutaten nicht komplett verschwinden.


Was Oxymel von Kräuteressig unterscheidet

Beim Kräuteressig steht der Essig klar im Mittelpunkt.

Oxymel dagegen kombiniert:

Säure + Süße + Pflanzenaroma.

Dadurch entsteht ein anderes Geschmacksprofil.

Kräuteressig eignet sich besonders für:

  • Salate

  • Dressings

  • Marinaden

  • herzhafte Küche

Oxymel wird eher:

  • verdünnt getrunken

  • in Dressings verwendet

  • zum Abschmecken genutzt

  • als süß-säuerliche Küchenzutat eingesetzt

Beides sind schöne Möglichkeiten, Kräuter anders zu verarbeiten als durch klassisches Trocknen.


Oxymel im Dressing

Auch in der Küche lässt sich Oxymel verwenden.

Ein einfaches Dressing kann beispielsweise bestehen aus:

  • 1 EL Oxymel

  • 2–3 EL Öl

  • etwas Senf

  • Salz

  • Pfeffer


Besonders Hagebutten- oder Kräuter-Oxymel passt gut zu:

  • Feldsalat

  • geröstetem Kürbis

  • Apfel

  • Birne

  • Nüssen

Damit wird aus dem Kräuterauszug direkt eine herbstliche Küchenzutat.


Vorsicht bei Honig

Ein wichtiger Hinweis:

Honig ist für Kinder unter zwölf Monaten nicht geeignet.

Oxymel mit Honig darf deshalb Säuglingen nicht gegeben werden.

Auch bei bekannten Allergien gegen Honigbestandteile oder einzelne Pflanzen sollte auf entsprechende Ansätze verzichtet werden.


Essig ist sauer

Oxymel enthält Essig und ist entsprechend säurehaltig.

Menschen mit empfindlichem Magen, ausgeprägtem Reflux oder empfindlichen Zähnen sollten deshalb vorsichtig sein.

Verdünnt trinken ist sinnvoller als größere Mengen pur einzunehmen.

Nach säurehaltigen Getränken kann es außerdem helfen, den Mund mit Wasser auszuspülen.


Kräuter bleiben Kräuter – auch im Honigglas

Ein süßer Geschmack macht eine Pflanze nicht automatisch harmlos.

Bei jeder verwendeten Pflanze sollte vorher klar sein:

  • Ist sie sicher bestimmt?

  • Ist sie für diese Verwendung geeignet?

  • Gibt es Einschränkungen?

  • Werden Medikamente eingenommen, mit denen Wechselwirkungen möglich sind?

Gerade bei regelmäßigem Konsum oder gesundheitlichen Beschwerden sollte fachlicher Rat eingeholt werden.

Oxymel ersetzt keine medizinische Behandlung.


Nicht zehn Kräuter gleichzeitig mischen

Die Versuchung ist groß:

„Wenn Thymian gut ist und Salbei spannend und Hagebutte schön und Minze frisch und Ingwer sowieso …“

Und schon schwimmt der halbe Garten im Glas.

Für den Einstieg ist das eher ungünstig.


Besser:

eine bis drei Zutaten.

Dann kannst du:

  • Geschmack besser beurteilen

  • einzelne Pflanzen kennenlernen

  • erfolgreiche Kombinationen wiederholen

Pflanzenwissen entsteht selten durch möglichst volle Gläser.


Kleine Mengen sind völlig ausreichend

Für den ersten Versuch reicht ein Glas mit 200–300 ml.

So kannst du ausprobieren:

  • welches Verhältnis von Honig und Essig du magst

  • welche Kräuter dir schmecken

  • wie lange du ziehen lassen möchtest

  • welche Kombination du wiederholen würdest

Wenn das Ergebnis begeistert, kannst du beim nächsten Mal immer noch mehr machen.


Kleine Oxymel-Checkliste

Vor dem Ansetzen helfen diese Fragen:

  1. Habe ich alle Pflanzen sicher bestimmt?

  2. Sind die Kräuter oder Früchte gesund und sauber?

  3. Sind sie für die geplante Verwendung geeignet?

  4. Verwende ich einen handelsüblichen Essig?

  5. Ist das Glas sauber?

  6. Sind die Pflanzenteile gut vom Honig-Essig-Gemisch umgeben?

  7. Kann ich den Ansatz während der Ziehzeit kontrollieren?

  8. Wird das fertige Oxymel anschließend sorgfältig gefiltert und kühl aufbewahrt?

Dann kann das Experiment beginnen.


Zwischen Sommer und Herbst im Glas

Vielleicht passt Oxymel gerade deshalb so schön in den September.

Im Glas treffen noch einmal zwei Jahreszeiten aufeinander:

Die letzten aromatischen Kräuter des Sommers.

Die ersten Früchte des Herbstes.

Dazu Honig und Essig – süß und sauer zugleich.

So entsteht kein geheimnisvoller Wundertrank, sondern etwas viel Interessanteres:

eine traditionelle Kräuterzubereitung, die Pflanzenwissen, Geschmack und Jahreszeit miteinander verbindet.


Im nächsten Beitrag …

… schauen wir uns an, welche Kräuter im September noch wirklich sinnvoll für Tee und Küche genutzt werden können.

Denn nur weil eine Pflanze noch grün aussieht, bedeutet das nicht automatisch, dass Blätter und Triebe noch die beste Qualität besitzen. Wir zeigen, woran du gute Herbstkräuter erkennst und welche Pflanzen jetzt noch einen Platz in Küche und Teetasse verdienen.

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